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Du willst dir mehr Gehör verschaffen und spielst mit dem Gedanken, deinen eigenen Podcast zu starten? Prima! Mit unseren 5 Tipps wollen wir dir dabei helfen, dass dein Audio-Projekt einen sagenhaften Start hinlegt. Damit du als Programmchef deine Botschaft in die Welt hinaustragen, Markenbekanntheit weiter aufbauen und deinen Expertenstatus untermauern kannst.

Der Podcast. Er läuft auf dem Weg zur Arbeit, zu Hause beim Bügeln oder bei der allabendlichen Jogging-Runde. Podcast-Serien schießen wie Pilze aus dem Boden und finden bei den Hörerinnen und Hörern beispiellosen Anklang. Kaum ein anderes Medium wächst derzeit so schnell wie die Hör-Serien. Folglich erkennen immer mehr Menschen das Riesenpotential des Formats und springen auf den fahrenden Zug auf, indem sie selbst ins Mikrofon sprechen.

Der ultimative Vorteil eines Podcasts

Es ist möglich, eine Community aufzubauen und schnell eine persönliche Verbindung zu den Hörerinnen und Hörern herzustellen. Durch Content-Marketing gelingt es, Vertrauen zu schaffen und so potentielle Kundinnen und Kunden bzw. Fans für sich zu gewinnen. Doch wie in der Formel 1, beim Skifahren oder beim Staffellauf entscheiden die Vorbereitung und der Start über den Verlauf des Erfolgs.

Unsere 5 Tipps für den erfolgreichen Start deines Podcasts

1. Bestimme dein Thema

Noch lange bevor der eigentliche Launch deines Podcasts über die Bühne geht, solltest du dein Thema festlegen sowie einen knackigen und ansprechenden Titel finden. Worin bist du Expertin/Experte? Was interessiert dich (und vor allem deine Hörerschaft) brennend, sodass du mit Leichtigkeit auch stundenlang darüber sprechen und Content am laufenden Band produzieren kannst?

2. Lege ein Launch-Datum fest

Wann soll dein Podcast seine Geburtsstunde feiern? Lege unbedingt ein zeitliches Limit fest und beherzige dabei den Satz von Cyril Northcote Parkinson: „Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“ Das Parkinsonsche Gesetz besagt nicht, dass du härter arbeiten sollst. Es besagt, dass du in kürzerer Zeit arbeiten sollst. Scheint paradox, aber es funktioniert. Setze dir also beherzt ein knapperes Limit!

3. Kenne deine Zielgruppe

Rede mit einem Golfspieler nicht über Tennis! Damit sich ein Mensch verstanden fühlt und du ihn in seiner Welt abholen kannst, solltest du in seiner Sprache sprechen. Und zwar über jene Dinge, die ihn interessieren. Definiere also deine Zielgruppe und kenne ihre Interessen, Sorgen und Probleme. Versetze dich dazu in die Lage deiner Hörerschaft!

  • An wen ist der Podcast gerichtet? (Alter, Geschlecht, Herkunft …)
  • Welche Ziele verfolgen meine potenziellen Kundinnen und Kunden?
  • Welche Probleme lassen sie nachts nicht schlafen?
  • Auf welche Fragen könnte ich womöglich die Antwort sein?

4. Bestimme das Format

Podcasts können grundsätzlich zwei Formate haben: nur Audio oder mit Video. Welcher Typ bist du? Stehst du liebend gerne vor der Kamera oder fühlst du dich wohler, wenn du unbeobachtet ins Mikrofon sprechen kannst? Lege den Rahmen deines Formats fest und beantworte sämtliche W-Fragen!

  • Wie viele Folgen sollen ausgestrahlt werden?
  • Wann sollen die Folgen veröffentlicht werden?
  • Welches Intro gibt es?
  • Wie soll die Grafik des Formats aussehen?
  • Holst du Interviewpartner ins Boot oder bist du der alleinige Hauptakteur?

5. Just do it!

Du kannst dich natürlich Tage, Wochen, ja Monate mit den einzelnen Mikrofontypen samt ihrer Klangqualität auseinandersetzen. Du kannst natürlich Lehrgänge besuchen über richtige Gesprächsführung und Rhetorik. Du kannst natürlich bündelweise Geld ausgeben und dein Büro als Tonstudio aufrüsten wie Andreas Gabalier es hat. Nur: dadurch ist noch keine Podcast-Folge entstanden! Unser wichtigster Tipp: Mache es einfach und verliere dich nicht zu sehr im Detail! Qualität ist gut, doch übertriebener Perfektionsanspruch kann auch eine Handbremse sein. In den Worten von Thomas A. Edison: „Es ist besser, unvollkommen anzupacken, als perfekt zu zögern.“ Du wirst sehen: Je mehr Folgen du aufnimmst, umso besser und routinierter wirst du.

💡 UNSER EXPERTENTIPP 💡

Versuche deine zukünftigen Hörerinnen und Hörer direkt von Anfang an in den Entstehungsprozess einzubeziehen. Die Chance, dass diese Menschen dann deine Folgen hören, ist sehr hoch. Außerdem findest du dadurch heraus, welche Themen gerade von Bedeutung sind, die du in deinen Redaktionsplan einfließen lassen kannst.

Also: Worauf wartest du noch!? Starte mit deinem Podcast durch! Wir wünschen dir dabei viel Erfolg und stehen dir natürlich gerne mit Rat und Tat zur Seite, falls du Unterstützung brauchst.